Fragen und unsere Antworten darauf:

FAQ

Uns werden häufig die gleichen Fragen gestellt. Gerne beantworten wir diese. Damit Sie es auch schriftlich haben, haben wir hier einige der häufig gestellten Fragen zusammengetragen und geben unsere Antworten darauf.

Was verstehen Sie unter "einheimisch"?

Allgemein bieten wir Pflanzen an, die in Europa heimisch sind. Ausnahmen können Zwiebelpflanzen oder Kulturgehölze darstellen.

Viele unserer Stauden und Gehölze sind sogar in Deutschland heimisch.

Das Meiste unseres Saatguts kann gebietsheimisch (autochthon), also auf eine bestimmte Region Deutschlands bezogen, bestellt werden.

Alle Pflanzen, die wir anbieten, sind in irgend einer Weise nützlich für Insekten. Wir verkaufen keine Pflanzen mit gefüllten Blüten an oder sterile Pflanzen ohne Nektar und Pollen!

Welche Mischung eignet sich für mich?

  • Der Blumenrasen-Kräuter-Klimarasen ist ein „Rasen“. Sie mähen ihn mit dem Rasenmäher ca. 4-6 mal pro Jahr (alle etwa 6 Wochen während der warmen Monate). Es ist keine Blumenwiese. Vorteil: Kann einfach gemäht und jederzeit betreten werden.
  • Frischwiese-Fettwiese: Ist eine Blumenwiese für nährstoffreiche Standorte (die meisten Böden sind nährstoffreich). Diese Mischung eignet sich fast immer, wenn Sie eine Blumenwiese anlegen möchten. Gemäht wird diese Wiese zwei bis dreimal pro Jahr per Balkenmäher oder Sense. Mähgut muss abgeräumt werden. Vorteil: Blumig, Nachteil: Kann nicht jederzeit betreten werden, ist eher zum Anschauen.
  • Blumenwiese: Diese Mischung ist für eher magere, sandige, durchlässige Böden geeignet. Gemäht wird diese Wiese ein- bis zweimal pro Jahr per Balkenmäher oder Sense. Mähgut muss abgeräumt werden. Vorteil: Blumig, Nachteil: Kann nicht jederzeit betreten werden, ist eher zum Anschauen.
  • Alle Arten von Säumen (wie z. B. der "Schmetterlings- und Wildbienensaum") brauchen mageren, bewuchsfreien, unkrautfreien Boden (Sand oder Schotter mit Feinanteil). Säume bestehen überwiegend aus zwei- bis mehrjährigen Stauden. Damit Säume "funktionieren" werden Sie immer einmal pro Jahr gemäht und zwar der Aufwuchs des Vorjahres wird nach dem Winter im März geschnitten. Das Schnittgut muss abgeräumt werden! Das heißt, die Stauden bleiben über den Winter stehen und werden – entgegen der Blumenwiesen – nicht im Herbst gemäht. Offener Boden und das Absticken von Pflanzen unter ihrer eigenen Last im Winter ist gewollt! Vorteil: Blumig, Futter für Vögel im Winter, Überwinterungsmöglichkeit für Insekten. Nachteil: Kann nicht betreten werden, ist eher zum Anschauen. Wird sehr hoch (1 - 2 Meter = Hochstaudenflur).

Welchen Untergrund brauche ich für den Blumen-Kräuter-Klima-Rasen?

Ideal wäre ein Gemisch, ca. 15-20 cm stark aus Sand, Lehm und sterilem Kompost (Grünschnitt-Kompost, aus einer guten Kompostieranlage), Mischverhältnis 1:1:1. Wenn Sie so eine Mischung hinbekommen, ist es ideal.

Wenn nicht, geht entweder lehmiger Sand und der Kompost im Mischverhältnis 1:1 ODER lehmiger Schotter, Körnung ca. 0-16 oder feiner und steriler Kompost, ebenfalls im Mischverhältnis 1:1. 

Letzte Variante ist Aushub (alles, was unterhalb von 30 cm bei gewachsenen Böden raus kommt) und Kompost. Mischung wieder ca. 1:1, es sei denn, der Unterboden ist sehr humushaltig, dann können Sie sich den Kompost sparen oder nur wenig davon verwenden.

Achten Sie darauf, dass der Kompost sich verbraucht. Man würde also raten, das ganze auf ca. +5 cm über fertiger OK aufzufüllen, denn das wird sich setzen. Aber das weiß Ihr Gartenbauer dann sicher am besten. :)

Oberboden geht nur, wenn er fein gesiebt ist, also keine Wurzelunkräuter drin sind! Diesen würde man aber dann am besten mit ca. 20% – 30% Sandanteil mischen. Wenn Lehm dabei ist, ist das gut, damit Sie einen Wasserspeicher haben.

Im Schatten werden die Gräser der Mischung überwiegen. In der Sonne wird der Kräuterrasen schöner und blumiger.

Der Kräuterrasen wird 4-8 mal pro Jahr gemäht. Mähgut entfernen. Es ist eine Mahd mit Rasenmäher und Fangkorb möglich.

Ich habe jetzt normalen Rasen: Wie lege ich so eine "Blumenwiese" an?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Blumenwiese anzulegen. Einige Grundsätze sollten beachtet werden.

Grundsätzlich gilt: Heimische Wiesenpflanzen brauchen eher mageren, durchlässigen Boden!



Möglichkeit 1: Abmagern des vorhandenen Bodens

Da unsere Böden fast überall zu nährstoffreich sind, muss in der Regel "abgemagert" werden. Dies gelingt zum Beispiel durch das Abtragen des vorhandenen Oberbodens (inkl. Grasnarbe), bis der Rohboden zum Vorschein kommt. Darauf kann angesät werden.

Es kann auch der vorhandene Boden mit ca. 20-30 cm magerem Substrat überschüttet werden, z. B. mit lokalem Sand (ungewaschen) oder lokalem Schotter (mit Feinanteil) oder Unterboden (Aushub, alles unterhalb 30 cm), um ein unkrautfreies Saatbett herzustellen. Für die besten Keimbedingungen sorgt eine Auflage unkrautfreien Komposts aus dem Kompostwerk (ca. 2-3 cm) auf das fertige magere Substrat. Dieser wird oberflächlich, manuell per Kreil, in das magere Substrat eingearbeitet. Nun ist der Boden fertig vorbereitet für eine Ansaat!

Die beiden Möglichkeiten "Abtragen" und "Überschütten" können natürlich kombiniert werden. Tipp: Mit dem abgetragenen Oberboden können Sie vielleicht einen schönen Hügel modellieren oder den guten Boden im Gemüsebeet verwenden. Oder Sie schütten am Rand des Grundstücks einen Wall auf, der später mit einer heimischen Hecke bepflanzt wird.



Möglichkeit 2: Abmagern durch Einfräsen von Sand / Kies


Weniger geeignet aber möglich ist das Abmagern durch Einfräsen von Sand / Schotter / Kies in den vorhandenen Oberboden. Wenn Wurzelunkräuter im Boden sind, werden sich diese auch nach der Abmagerung breit machen! Saatunkräuter, die im Boden schlummerten (Melde u. Ä.), werden ebenfalls zum Keimen gebracht. Ein sog. "Schröpfschnitt" wird nötig. Trotzdem wird so eine Abmagerung erzielt und es kann auf dem feinkrümelig vorbereiteten Boden z. B. eine "Fettwiese" oder sogar "Blumenwiese" angesät werden.


Möglichkeit 3: Grasnarbe entfernen, ansäen


Wenn Sie Ihren Boden nicht abmagern möchten, ist es zumindest zwingend notwendig, die vorhandene Grasnarbe sehr großflächig aufzureißen und die Grassoden herauszurechen oder noch besser: Sie entfernen die Grasnarbe vollständig durch Abziehen (z. B. per Grassodenschäler oder Bagger). Lockern den darunter befindlichen Boden auf. Ein feinkrümeliger Untergrund bietet die besten Startbedingungen. Kompost ist bei dieser Methode nicht nötig.

Das Saatgut wird dann oben auf gestreut und angedrückt, z. B. mit einer Walze. Das Saatgut bitte NICHT in den Boden einarbeiten!

Wann ist die beste Zeit für eine Ansaat?

Da es sich bei unserem Saatgut um Wildblumensaatgut handelt, kann dieses zu jeder Jahreszeit ausgebracht werden. Wenn es zu trocken ist, wie häufig im Juni, Juli und August, keimen die Samen in der Regel nicht. Sie befinden sich in "Trockenstarre" und warten ausrechend feuchtes Wetter ab. Ein Gewitterschauer reicht in der Regel nicht aus. Ist es – gerade im zeitigen Frühjahr – immer wieder sehr kalt, schadet es den Samen und Keimlingen i. d. R. ebenfalls nicht. Es gibt sogar einige Arten die zu den Kaltkeimern zählen und damit eine längere Kälteperiode benötigen, um überhaupt zu keimen. Sie können also auch bei Frost bedenkenlos säen. Ein Saum oder eine Wiese benötigt ohnehin zwei bis drei Jahre, bis der Großteil der Samen gekeimt ist. Es ist also meist auch nach einer Dürre oder einer langen Kältewelle, die einige Keimlinge vernichtet hat, noch genügend ungekeimtes Saatgut auf der Fläche verfügbar.

Fressen mir Vögel meine Samen weg?

Ja, das kann passieren. Unser Tipp: Am besten im Frühjahr kurz vor der Vegetationsperiode zwischen Anfang März und Mitte April oder im Herbst ab Ende August bis Ende Oktober säen, damit die Samen möglichst schnell keimen und anwachsen können. Zu Ihrer Beruhigung: Die Vögel finden nicht jedes Saatkorn. ;-) Drücken Sie das Saatgut mit einer Walze oder mit Brettern an den Schuhen fest. So sind viele Körner "saatkorntief" im Boden und somit nicht sofort sichtbar für Vögel. Leichtes Wässern sorgt ebenfalls für bündigen Schluss zum Boden.

Was ist der Unterschied zwischen Wiese & Saum? Welches Saatgut wann?

Dauerhafte Wiesen entwickeln sich über einen Zeitraum von ca. drei Jahren. Im ersten Jahr sehen wir z. B. Kornblumen und Mohnblumen als dominierende Arten (einjährige Stauden). Im zweiten Jahr z. B. Natternkopf, Königskerze und Co. (alle zwei- und mehrjährigen Stauden). Ab dem dritten Jahr setzen sich dauerhafte Stauden durch wie z. B. Wiesen-Margerite, Wiesen-Wittwenblume, etc. (ausdauernde Stauden). Diese Wiesen werden ein bis zwei mal pro Jahr gemäht, das Mähgut wird entfernt. Gut ist eine Mahd im Juni und eine im September / Oktober. So entwickelt sich über die Zeit eine dauerhafte Blumenwiese. Geeignetes Saatgut: Frischwiese / Fettwiese (eher nährstoffreicher Boden), Blumenwiese (mittelmäßig nährstoffreicher Boden), Pflaster- und Schotterrasen (Wiese auf Kalkschotter), Mager- und Sandrasen (Wiese auf Sandboden). 

 

Der sog. Saum kennzeichnet Bereiche in der Natur, die häufig gestört werden. Oft sind das Übergänge zwischen Wald und Wiese: Der Waldrand, Übergänge zwischen Wegen und Wiesen: Der Wegrand, Übergänge zwischen Wasser und Land: Das Ufer, etc. (https://de.wikipedia.org/wiki/Saum_%28Biotoptyp%29) Säume sind (i. d. R.) gekennzeichnet durch Pflanzen, die offenen Boden brauchen, um zu wachsen. Also unsere typischen zwei- und mehrjährigen Stauden. Diese Arten verschwinden in dauerhaften Wiesen. Sie brauchen immer wieder offenen Boden / Störstellen, um neu zu wachsen. In der Natur stehen sie oft auf sog. "Unkrautfluren". Diese Pflanzen eignen sich für Staudenbeete, "Blumenhecken", Untersaat von Gehölzpflanzungen, etc. Sie werden – entgegen der Blumenwiese – nur einmal im Jahr gemäht und zwar nach dem Winter im Frühjahr (jeweils der Aufwuchs vom Vorjahr!). Säume "vergrasen" in der Regel mit der Zeit und werden daher im Garten nach ca. 5 bis 15 Jahren neu angelegt oder es wird in Kauf genommen, dass die Pflanzen über die Zeit verschwinden und sich eine Blumenwiese entwickelt, die dann ein- bis zweimal jährlich gemäht wird. Saatgut: Wärmeliebender Saum, Bunter Saum, Schmetterlings- und Wildbienensaum, etc.

Wie pflege ich einen Saum korrekt?

Säume in der Sonne werden max. 1x pro Jahr gemäht (oder nur alle zwei Jahre), das Mähgut wird vollständig entfernt. Idealer Termin dafür ist das zeitige Frühjahr (März).

 

Bei Säumen, die im Schatten angelegt werden, verbleibt der Aufwuchs größtenteils auf der Fläche. Er wird im Frühjahr herunter geschnitten und als Mulchschicht aufs Beet gelegt. Laub wird allerdings weitestgehend entfernt. 

Der Boden für schattige Säume ist übrigens ideal wenn er sandig, lehmig und mit max. 5 cm unkrautfreiem Kompost aufbereitet ist. 

Wann mähen? / Wie pflege ich meine Wiese?

Wiesen brauchen Pflege, um dauerhaft zu funktionieren. Ab Ansaat wird eine Wiese ein- bis dreimal pro Jahr gemäht. Das Mähgut entfernen! Ideal mit Sense oder Balkenmäher mähen, damit die reifen Samen nicht durch das Vakuum-Saug-System des Rasenmähers mit entfernt werden und die Pflanzen sich mit der Zeit weiter verbreiten können.

 

Wenn Sie eine Blumenwiese neu anlegen, sollten Sie spätestens wenn die einjährigen Stauden verblüht sind (Mohnblumen, Kornblumen, etc.) einen ersten Schnitt durchführen, das heißt, den Aufwuchs bereits etwa im Juni (bei einer Herbstansaat) mähen und das Mähgut entfernen. Dies ist nötig, da die Zwei- und Mehrjährigen Stauden meist bereits gekeimt sind und unter dem Aufwuchs der Einjährigen drohen zu ersticken. Im Herbst wird der nachkommende Aufwuchs nochmals komplett entfernt.

 

Fettwiesen werden bis zu dreimal gemäht, mindestens jedoch zweimal (erste Mahd im Juni, zweite Mahd im Oktober). Magere Blumenwiesen werden zweimal gemäht (Juni / Oktober). Magerrasen werden einmal gemäht (Oktober bzw. November). Das Schnittgut und Laub wird immer komplett aus den Flächen entfernt. Es wird die Wiese auch dann gemäht, wenn sie zum Zeitpunkt der Mahd noch blüht!

(Säume werden nur einmal im Jahr gemäht. Der Aufwuchs vom Vorjahr wird im Frühjahr des nächsten Jahres gemäht. Mähgut wird entfernt.)

 

Gießen oder Düngen ist bei einer Wiese nicht nötig!

Wann kann ich ansäen?

Eine Ansaat ist zu jeder Zeit möglich. Am besten eignet sich das zeitige Frühjahr (Februar bis Ende April) und der Herbst (August bis November).

Wie lange dauert es, bis die Ansaat keimt?

Je nachdem, wann angesät wurde, ist das Keimverhalten unterschiedlich. Meist ist der Herbst für eine Ansaat der bessere Zeitpunkt, weil es dann i.d.R. länger feucht ist, durch die herbstliche Witterung. Die Keimlinge zeigen sich – vorausgesetzt es ist nicht zu kalt und nicht zu trocken – nach frühestens 10-12 Wochen. Es kann aber auch mal länger dauern! Denn für eine Keimung sind in der Regel mehrere Wochen warmes und dauerhaft feuchtes Wetter günstig. Durch dauerhaftes Wässern kann hier nachgeholfen werden. Mit erstem höherem Bewuchs bzw. ersten Blüten kann ca. 3-6 Monate nach der Ansaat gerechnet werden. Es gibt jedoch auch Situationen, in denen eine Ansaat sich erst im Folgejahr zeigt oder sogar ganz ausfällt. Die Faktoren dafür sind vielfältig. Es kann etwa sein, dass die Sämlinge nach der Ansaat zwar Keimen, durch einen erneuten Frosteinbruch dann jedoch erfrieren oder – wenn im Frühjahr gesät – dass die Keimlinge noch nicht groß genug sind, um eine Trockenwelle ohne Regen mehrere Wochen lange zu überdauern. Es kann sein, dass eine Ansaat dann ganz ausfällt. Häufig ist jedoch noch genug Saatgut im Boden, sodass nach 1 1/2 Jahren etwas zu sehen ist. In jedem Fall heißt es: Geduld!

Verunkrautet die Fläche, ehe Ihre Ansaat gekeimt ist, was dann zu erwarten ist, wenn Sie auf vorhandenem Boden oder Oberboden (Humus) ansäen, ist ein Säuberungsschnitt (Schröpfschnitt) nötig, ca. 6 bis 8 Wochen nach der Ansaat. Verzichten Sie auf Jäten, wer weiß, was da keimt! Einfach alles was da ist nach 6 Wochen mähen! Dies ist aber nur nötig, wenn die Fläche sicher verunkrautet ist. Vielleicht keimen ja da schon die ersten Einjährigen, also Vorsicht! Wenn Sie unsicher sind, warten Sie bis die Pflanzen groß genug sind für eine erste Bestimmung. Meist sind sie dann gut zu bestimmen, wenn sie blühen! :-)


Wenn viele Wurzelunkräuter (z.B. Quecken, Seggen, Giersch, Kriechendes Fingerkraut, etc.) in der Fläche sind, kann es sogar dazu führen, dass die Ansaat misslingt und die Wiesenpflanzen verdrängt werden oder die Gräser überhand nehmen. Eine sehr saubere Vorbereitung der Fläche ist also Grundvoraussetzung, damit die Ansaat gelingt!!

 

Im ersten Jahr können Sie mit Saatsenf, Mohn- und Kornblumen auf der Fläche rechnen. Im zweiten Jahr mit zwei- und mehrjährigen Stauden. Erst im dritten Jahr erscheinen die eigentlichen ausdauernden Wiesenpflanzen. Geduld ist also hier angebracht.

 

Bitte sehen Sie von Nachfragen einige Wochen nach der Ansaat ab. Sie brauchen wirklich Geduld! Vielen Dank!

Wieso liefern Sie keinen Füllstoff?

Füllstoff wird nur gebraucht, wenn das Saatgut auf großen Flächen maschinell ausgebracht wird. Wenn es Ihnen darum geht, das Saatgut gleichmäßig zu verteilen, mischen Sie es mit Sand oder sterilem Kompost in einem großen Eimer. :-) So können Sie gut per Hand säen.

Welcher ph-Wert im Boden ist ideal?

Es gibt Wildpflanzen, die auf verschiedenste Bedingungen angepasst sind. Der PH-Wert spielt daher nur eine untergeordnete Rolle.

Wie viel Saatgut ist nötig?

Die entsprechenden Angaben zu Mengen Saatgut / qm finden Sie beim entsprechenden Saatgut! Besser zu wenig als zu viel Saatgut aufbringen! Zu viel Saatgut / qm kann dazu führen, dass sich manche Arten dominant etablieren, andere gar nicht!

Ich hätte gerne Mohnblumen (dauerhaft) – geht das?

So schön die Einjährigen Pflanzen wie Ringelblumen, Mohnblumen, Kornblumen etc. auch sind, sie sind eben nur Einjährig. Damit sie im kommenden Jahr erneut gedeihen, ist ein Umbruch der Fläche in der Regel nötig! Daher sind es auch Acker-Begleitkräuter. ;-)

Wieso sieht meine Wiese nicht bereits nach einigen Wochen schon perfekt aus?

Die beste Zeit für eine Ansaat ist Herbst (ab Ende August, bis Ende November) und das zeitige Frühjahr (nach der Schneeschmelze bis spätestens Ende April). Wieso ist das so? Keimlinge brauchen Wasser und der Boden sollte bestenfalls mehrere Wochen feucht bleiben nach der Ansaat. Es kann bei einer Ansaat im Sommer dazu kommen, dass Keimlinge vertrocknen.

Es ist normal, wenn sich die ersten 8 bis 12 Wochen nach der Aussaat trotz Wässerung noch keine Keimlinge zeigen! Bei einer Herbstaussaat kann es bis zum April oder Mai des Folgejahres dauern, bis sich die Keimlinge bzw. erste Pflanzen zeigen. Wir raten dazu, mindestens 3 bis 6 Monate nach Ansaat auf die Keimung zu warten und bei Misserfolg ggf. nachzusäen. Verunkrautet die Fläche in dieser Zeit, war die Vorbereitung vermutlich nicht einwandfrei und es sollte von vorne begonnen oder ein fachgerechter "Schröpfschnitt" durchgeführt werden.

Die Anlage gelingt am besten auf unkrautfreiem, magerem Substrat z. B. Sand oder Schotter (mit 0-Anteil). Als Keimschicht werden 2-3 cm steriler Kompost (aus dem Kompostwerk) in die obersten paar cm des frischen, unkrautfreien Substrates gemischt.

Bitte beachten Sie, dass eine Blumenwiese mehrere Jahre Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Wenn im ersten Jahr nach der Ansaat ausschließlich einjährige Pflanzen wachsen, ist dies eine normale Entwicklung. Es kann sein, dass erst im zweiten Jahr nach der Ansaat die mehrjährigen Stauden zur Blüte kommen. Im dritten Jahr nach der Ansaat sollte die Wiese bei korrekter Pflege dauerhaft "funktionieren" und es sollten die ersten ausdauernden Stauden zur Blüte kommen.

Eine Wiese ist dann dauerhaft, wenn sie richtig gemäht wird, sprich: Ein- bis max. drei Mal pro Jahr (etwa im Juli und Ende Oktober bzw. im zeitigen Frühjahr). Eine Staffelmahd ist anzuraten, also einen Teil mähen, einen anderen Teil etwas länger, oder ein weiteres ganzes Jahr stehen lassen. Das Mähgut sollte nach der Mahd einige Tage liegen bleiben. Danach muss es abgeräumt werden, damit der Boden mager bleibt und nicht durch verrottendes Mähgut Nährstoffe in den Boden gelangen.

Hilfe! Im zweiten Jahr wachsen ganz andere Wildblumen in meiner Ansaat als im ersten Jahr!

Bleiben Sie ruhig. ;-) Das ist eine ganz normale Entwicklung. Im ersten Jahr der Ansaat werden Sie Kornblumen, Mohnblumen, Kornraden etc. auf Ihrer Wiese finden. Ab dem zweiten Jahr werden diese nach und nach verdrängt und es kommen andere Pflanzen zur Blüte, z. B. Natternkopf, Wegwarte, Königskerze. Ab dem dritten Jahr werden sich die ausdauernden Wiesenstauden zeigen, z. B. Wiesen-Wittwenblume, Wiesen-Margerite, Wiesen-Schlüsselblume etc.

Einer der häufigsten Fehler, die bei der Pflege von Blumenwiesen gemacht wird ist, dass zu selten gemäht wird. In der Regel ist ein zweimaliger Schnitt pro Jahr angemessen. Trauen Sie sich ruhig, auch blühende Stauden abzumähen! Sie werden remontieren, also eine zweite Blüte entwickeln. Wenn Sie sich nicht trauen, alles zu mähen, dann mähen Sie doch einen Teil zweimal und einen Teil nur einmal. Wichtig ist, Sie sollten Ihre Wiese definitiv einmal pro Jahr mähen. Sie können die Pflanzen der Wiese ca. 3 bis 6 cm über dem Boden abschneiden. Das ist eine normale Schnitthöhe eines Balkenmähers.

Können Sie mir eine Saatgutmischung empfehlen, die gar keine giftigen Pflanzen enthält?

Den Wunsch nach „nicht giftigen Pflanzen“ hören wir oft und dies ist machbar, doch sind unsere Mischungen nicht darauf ausgerichtet. Das Saatgut in unserem Shop zielt auf die Mehrung ökologischer Vielfalt ab und bildet Pflanzengemeinschaften intakter Naturwiesen ab. Da sind auch mal giftige Pflanzen dabei. Doch giftig heißt nicht gleich tödlich. Aber schauen wir uns das genauer an:

 

Viele heimische Pflanzen sind zum Teil leicht giftig und können beim Verzehr Unwohlsein und weitere Symptome auslösen, im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen. Viele Zwiebelpflanzen, wie Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Co. zum Beispiel. Wer viel in der Natur unterwegs ist oder selbst Kräuter sammelt oder Pilze, weiß über Gefahren Bescheid. Trotzdem sind häufig giftige Pflanzen in unseren Gärten zu finden von denen wir gar nicht wissen, dass sie giftig sind. Es sind sogar die Blätter der kultivierten Kirsche giftig, was nur wenige wissen, denn die Kinder essen dann ja doch das Obst und nicht die Blätter. 😉

 

Von vielen Pflanzen müsste man jedoch größere Mengen verzehren, um daran zu sterben. Ausnahmen sind etwa der Eisenhut, Roter Fingerhut, Aronstab, Jakobs Kreuzkraut, Pfaffenhütchen u. A. Hier lohnt sich eine Recherche einzelner Pflanzen, um sicher zu gehen. Gerne können Sie uns auch gezielt fragen, wenn Sie unsicher sind.

 

Wichtig ist: Nicht alle Pflanzen sind für jeden Mensch in gleicher Weise giftig / unverträglich und auch bei Tieren gibt es große Unterschiede zwecks Unverträglichkeiten. Häufig macht die Menge das Gift. In der Regel, wenn man nicht gerade eine Weide für Pferde anlegen möchte oder Kinder bzw. Haustiere hat, die alles anknabbern, ist Panik fehl am Platz. Dennoch ist Vorsicht geboten und wir können ausdrücklich keine Unbedenklichkeits-Garantie geben.

 

Was wir empfehlen können, für alle, die auf Nummer Sicher gehen möchten, sind folgende Mischungen: Der „Schmetterlings- und Wildbienensaum“, die „Fettwiese / Frischwiese“ und der „Blumenrasen / Kräuterrasen“.😊 Bei allen anderen Mischungen, Stauden und Gehölzen im Shop empfehlen wir ein eigenes, genaues Studium einzelner Pflanzen, um über den Einsatz im heimischen Garten zu entscheiden.

Wieso kann ich für die Anlage einer Blumenwiese / eines Naturgartens keinen Humus (Oberboden) gebrauchen?

Das Aufbringen von Humus auf den nach dem Hausbau offen liegenden Rohboden ist ein häufiger und leider fataler Fehler, wenn es um die Gestaltung einer naturnahen Anlage geht. In der Regel enthält der "Mutterboden" viele organische Anteile und ist damit i. d. R. zu nährstoffreich für die Anlage einer Wiese, die mageren Boden braucht. Jeder Oberboden enthält Saatunkräuter und leider – da es sich bei den Böden meist um Substrate handelt, die bereits länger irgendwo lagern – i. d. R. auch sog. "Störungszeiger", also Wurzelunkräuter wie Quecken, Seggen, Weißklee, oder Ähnliches. Diese Pflanzen haben das Potential, die frische Ansaat zu verdrängen, ehe sie sich etablieren konnte. Daher verzichten Sie bitte bei einer Neuauflage auf Humus (außer vielleicht im Gemüsebeet!) und verwenden Sie stattdessen magere Substrate wie Sand, Kies oder Schotter (mit 0-Anteil) in einer Stärke von 10-40 cm als Vegetationstragschicht. In die obersten 5-10 cm des mageren Substrates kann nun heißgerotteter (unkrautfreier) Kompost im gemischt werden. Tragen Sie dazu ca. 2-3 cm unkrautfreien Kompost auf das Magersubstrat auf und arbeiten sie diesen mit einem Kreil vorsichtig ein. Nun säen Sie Ihre Saatgutmischung obenauf und walzen das Saatgut an. So wird die Blumenwiese gelingen!

Wenn Sie weniger Kompost verwenden, kommt es der Artenvielfalt zugute: Je magerer, umso blütenreicher. Sie können auch "Unterboden", also Aushubmaterial zum Sand- und Kompostgemisch geben, Verhältnis 1:1:1 (Sand:Kompost:Unterboden). So erhalten Sie eine ideale sog. "Vegetationstragschicht". 

Wieso gibt es bei Ihnen kein Bio-Saatgut?

Bei Rieger-Hofmann liegt die Priorität auf artenreiche gebietsheimische Mischungen. Der Einsatz von Pestiziden ist nicht bei allen Arten vermeidbar, speziell sehr pilzanfällige Arten lassen sich nicht gänzlich ohne Behandlung anbauen. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erfolgt, wenn überhaupt, natürlich in so geringen Mengen wie irgendwie möglich. Dies ist alleine nötig, um die zwingend erforderliche Bestäuberleistung von Wildblumen nicht zu beeinträchtigen. Erst durch die Bestäuberleistung kommt es ja überhaupt zur Samenproduktion. Der Haupteinsatz gegen Unkraut auf dem Feld erfolgt durch Menschen mit Haken, die unermüdlich die Reihen ablaufen, oder durch mechanische Bearbeitung. Manche Zuliefererbetriebe produzieren auch in Bio-Qualität. Da verschiedene Saaten in Mischungen zusammengestellt werden, also biologisch und konventionell produzierte Samen, kann keine Bio-Zertifizierung erfolgen.

Weitere Informationen zur Anlage von Wiesen von unserem Saatgut-Hersteller Rieger-Hofmann

Wie geht die Bodenbearbeitung bei einer Neuansaat (Wiese/ Saum) von Statten?

https://www.rieger-hofmann.de/alles-ueber-rieger-hofmann/wissen/vor-der-ansaat/bodenbearbeitung.html

Wie funktioniert die Ansaat bei einer Neuanlage?

https://www.rieger-hofmann.de/alles-ueber-rieger-hofmann/wissen/ansaat-entwicklungspflege/neuansaat.html

Wie funktioniert die Bodenbearbeitung und Ansaat bei einer Nachsaat / Umbruchlosen Ansaat?

https://www.rieger-hofmann.de/alles-ueber-rieger-hofmann/wissen/ansaat-entwicklungspflege/umbruchlose-ansaat.html

Wie funktioniert die Pflege im ersten Jahr?

https://www.rieger-hofmann.de/alles-ueber-rieger-hofmann/wissen/ansaat-entwicklungspflege/pflege-im-1-jahr.html


Habt ihr eine Ansaatanleitung?

Klar. Diese finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.rieger-hofmann.de/alles-ueber-rieger-hofmann/downloads.html

Welchen Pflanzabstand soll ich bei Sträuchern einhalten?

Der Pflanzabstand bemisst sich nach dem gewünschten Ergebnis. Bei einer dichten Hecke kann der Pflanzabstand schon mal einen Meter betragen (oder weniger). Das kommt auch ein bisschen auf die Wuchsbreite des jeweiligen Strauches an. Wenn die Hecke lockerer sein soll, erhöht sich der Abstand entsprechend. Wenn Sie in Inseln pflanzen wollen, werden mehrere Meter zwischen den Inseln frei bleiben. Daher kann hier leider keine pauschale Antwort gegeben werden. Es kann auch zweireihige Hecken geben, dann kommen die großen Sträucher in die hintere Reihe, die kleineren nach vorne.

Welchen Pflanzabstand bei einem Staudenbeet?

Bei Staudenbeeten werden zwischen 4 bis 6 Pflanzen je Quadratmeter gepflanzt. Die Lücken werden eingesät. Dazu haben wir Wildstaudensaatgut einzelner Arten. Sie suchen die zur Pflanzung passenden Arten aus und säen die Lücken zwischen den Pflanzen damit ein. Bedenken Sie, dass bei den Ansaaten Einjährige sowie Zwei- und Mehrjährige bis ausdauernde Stauden dabei sein sollten, damit schon im ersten Jahr die Lücken von den Einjährigen erobert werden. 1-2 g Saatgut pro verbleibenden qm reicht aus. Wenn Sie mehrere Arten säen, reduziert sich die Menge je Art um ca. 50%, damit die Gesamtmenge 1-2 g pro Quadratmeter nicht übersteigt.

Wozu gibt es den Naturgarten-Shop?

Der Naturgarten-Shop hat sich auf alle Wildblumen, Stauden und Gehölze, welche in Deutschland heimisch sind, spezialisiert. Heimische Pflanzen sind sehr nützlich für die ökologische Vielfalt. Wenn wir nicht heimische Pflanzen anbieten, handeln wir nur mit solchen, die nützlich für Insekten und Wildtiere sind und die Artenvielfalt steigern. Damit unterstützen wir Sie ganz gezielt, wenn Sie etwas Gutes für unsere heimische Natur tun möchten. In der Rubrik Literatur finden Sie ausgewählte Fachbücher zum Thema Naturgartengestaltung und Naturschutz. Unsere Nisthilfen und Gartengeräte runden das Garten-Angebot ab.

Was ist uns sonst noch wichtig?

Hochwertigkeit

Wir möchten, dass im Shop hochwertige Produkte zu finden sind, ohne langes Suchen. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit des Artikelsortiments und empfehlen das Wiederverwenden gebrauchter und ausrangierter Objekte oder den Selbstbau vor dem Kauf neuer Artikel sowie das Tauschen von Pflanzen oder Samen. Übrigens: Fast alle unsere Artikel werden in Deutschland hergestellt, damit die Transportwege kurz bleiben. 

 

Plastikfreiheit

Uns ist wichtig, dass unsere Produkte regional, fair und nachhaltig produziert werden. Daher versuchen wir, soweit es uns möglich ist, keine Produkte aus Plastik anzubieten. Die Waren werden – sofern auch von Seiten der Hersteller und Inhalte möglich – plastikfrei verpackt. Wir wissen, dass leider nicht alle Hersteller, von denen wir aktuell beziehen, plastikfrei verpacken. Wir weisen alle Hersteller auf unser Bestreben der "Zero-Waste-Policy" hin und werden langfristig in unserer gesamten Lieferkette auf Zulieferer umstellen, welche der Policy entsprechen können.

 

Green-Versand

Was im Shop angeboten wird, wird per "GoGreen" oder ähnlichen Angeboten versendet, sofern möglich. Sollten Sie etwas in Ihrer Nähe kaufen können, das ohne CO2 Verbrauch zu haben ist, etwa per Fahrrad, bitten wir Sie, diese Waren vorzuziehen!  Sie können auf der jeweiligen Hersteller-Seite nachsehen, woher die Waren versendet werden. So kann jeder entscheiden, ob der Weg zu ihm zu lange ist und es einen gewünschten Artikel auch näher gibt. Wir helfen bei Fragen auch gerne weiter. Grundsätzlich streben wir für jede Bestellung und Versendung einen eigenen "Energieausgleich" für den Naturgarten-Shop an, indem wir Aufforstungsprojekte u. Ä. bereits heute fördern.

Werden für den Shop Spendengelder eingesetzt?

Nein. Der Shop wird über eine eigene GmbH betrieben. Spenden werden für den Betrieb des Shops nicht verwendet.

Wieso sind die Lieferzeiten zum Teil mit so großen Spannen angegeben?

Wir beziehen unsere Artikel von mehreren Herstellern. Je nach Hersteller und saisonaler Auslastung können die Lieferzeiten daher leider stark variieren. Wir bitten, dies zu entschuldigen und beim Kauf mit einzukalkulieren. Danke!

Hilfe! Meine Bestellung ist unvollständig. Wieso?

Da unsere Produkte von verschiedenen Herstellern geliefert werden, kann es vorkommen, dass manche Produkte eher eintreffen als andere. Keine Sorge also, wenn etwas fehlt. Wir versenden häufig in mehreren Paketen. Das Eintreffen der verschiedenen Sendungen kann daher zum Teil mehrere Wochen weit auseinander liegen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Meine Pflanzen wurden bei der Lieferung beschädigt. Können Sie nicht besser aufpassen?!

Leider erhalten wir manchmal Beschwerden bei der Bestellung "lebender Pflanzen". Unser Lieferant ist ein sehr großer Hersteller für Bäume, Sträucher und Stauden. Dort werden täglich mehrere hundert Pakete versendet. Konkurrenzfähige / günstige Preise im Versand wirken sich mitunter leider auf Lieferdienst-Mitarbeiter aus. Manchmal werden dann Pakete nicht so behandelt, wie man sich das wünscht oder erwartet und die größte Verpackungskunst hilft manchmal nicht, dass Pflanzen nicht recht "mitgenommen" oder sogar beschädigt ankommen.

Das Gute: Entgegen toter Ware sind die Pflanzen meist in der Lage, sich zu erholen. Bitte nehmen Sie es uns nicht allzu übel, wenn die Pflanzen bei ihrer Ankunft so aussehen, als würden sie nicht mehr wachsen. Bitte pflanzen Sie sie zunächst ein, wässern Sie sie einige Wochen lang und beobachten Sie, ob sie gut anwachsen und sich erholen. Wenn nach vier Wochen Pflanzen tatsächlich nicht mehr wachsen, schreiben wir Ihnen den Kaufbetrag gerne gut. Bitte fotografieren und dokumentieren Sie ab Lieferung die Beschädigungen an Verpackungsmaterial / Pflanze(n) für Ihre Reklamation mit Fotos. Danke!

Verwendet ihr torfhaltige Substrate oder Einwegplastik?

Alle Stauden werden explizit ohne Torf produziert in Töpfen aus Recycling-Kunststoff. Die Töpfe können bei lokalen Gärtnereien manchmal auch zurück gegeben werden. Unser Gehölzproduzent versucht ebenfalls auf Torf im Produktionsprozess zu verzichten. Das Substrat der Pilzprodukte ist ebenfalls explizit ohne Torf.