Färberscharte
(Serratula tinctoria)
Der natürliche Lebensraum der Färberscharte sind Magerwiesen und lichte Wälder an frischen bis feuchten Standorten. Im Garten sind sie am leichtesten in Versickerungsmulden, Sumpfbeet oder Teichrand zu etablieren, bei frischem Boden auch im normalen Staudenbeet. Die Staude mit den violetten Köpfchen ist jedoch eher konkurrenzschwach und hat gegen Wucherpflanzen wenig Chance. Hier braucht sie die richtigen Partner!
Wert für Insekten: Bereits über 60 Wildbienen-Arten wurden gezählt, welche die Färberscharte besuchen, wertvoll sie auch für Schwebfliegen und Raupenfutterpflanze für Eulenfalter und Nektarpflanze für Tagfalter. Die seltene Bohrfliege Urophora spoliata frisst ausschließlich in den Samen der Färber-Scharte, ebenso abhängig ist die Färberscharten-Eule (Acosmetia caliginosa).
-
Herkunft: in Mitteleuropa heimisch
-
Blütezeit: VIII-IX
-
Blütenfarbe: violett
-
Wuchshöhe: 60-80 cm
-
Wuchsform: horstig
-
Pflanzung: einzeln oder in kleinen Gruppen
-
Wasserbedarf: frisch
-
Lichtbedarf: Sonne bis Halbschatten
-
Verwendung: Freifläche, Feuchtwiese, Gehölzrand, Teichufer
-
Winterhärte: Sehr gut
-
immergrün: nein
-
giftig: nein
- Kann vor Ort im Laden gekauft werden: nein
Foto: Tausende Gärten - Tausende Arten, Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.
Inverkehrbringer/Hersteller:
Altmann Gärtnerei & Floristik
Heidecker Straße 26
91161 Hilpoltstein