Großer Wiesenknopf
(Sanguisorba officinalis)
Der Blütenstand des Wiesenknopfs wie eine kleine Kugel über Feuchtwiesen und Weiden, die in der Natur nur noch selten zu finden sind. Die dunkelrote, fast bräunlich erscheinende Blütenfarbe ist ein besonderer Farbtupfer. Auf nährstoffreichen Wiesen fühlt er sich wohl, manchmal schafft er es auch auf Magerwiesen. Feucht soll es sein. Der lateinische Beiname "officinalis" gibt einen deutlichen Hinweis auf seinen Nutzen als Heilpflanze, die seit dem Mittelalter bekannt ist.
Wert für Insekten: Als Futterpflanze für die Raupen der Ameisenbläulinge kommt dem Großen Wiesenknopf besondere Bedeutung zu, da sie in inzwischen sehr selten sind. Doch vielleicht wird eine andere Schmetterlingsraupen-Art in Ihrem Garten groß werden dürfen (z.B. vom Dickkopffalter oder Brombeerspinner). Silberbläuling, Raps-Weißling, Kleiner Fuchs saugen den Nektar und fast 40 Wildbienen (z.B. Blattwespen, Sand-, Hosen-, Furchen- und Mauerbienen) bedienen sich hier gern.
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Herkunft: in Mitteleuropa heimisch
- Blütezeit: VI-VIII
- Blütenfarbe: dunkelrot
- Wuchshöhe: 60-110 cm
- Wuchsform: horstig
- Pflanzung: in kleinen Gruppen
- Wasserbedarf: frisch bis feucht
- Lichtbedarf: Sonne
- Verwendung: Freifläche
- Winterhärte: Sehr gut
- immergrün: nein
- giftig: nein
- Kann vor Ort im Laden gekauft werden: nein
Inverkehrbringer/Hersteller:
Altmann Gärtnerei & Floristik
Heidecker Straße 26
91161 Hilpoltstein